Die Märkte werden aktuell klar vom Nahostkonflikt dominiert. Im Zentrum steht nicht mehr die Frage, ob die USA deeskalieren, sondern ob der Iran bereit ist nachzugeben – und genau das erscheint nach den jüngsten Entwicklungen zunehmend unwahrscheinlich.
Mit der wachsenden Unsicherheit rund um die Straße von Hormus rückt Öl wieder in den Mittelpunkt des Marktgeschehens. Steigende Preise, gestörte Lieferketten sowie höhere Transport- und Versicherungskosten wirken bereits auf Inflationserwartungen und Zinsfantasie. Gleichzeitig zeigen die Märkte bislang noch keine echte Kapitulation – ein Zeichen dafür, dass viele Investoren weiterhin auf eine schnelle Lösung oder zumindest eine Begrenzung des Konflikts setzen.
In Krisenzeiten lohnt sich der Blick auf langfristige Charts, um ein Gefühl für die Dimensionen möglicher Korrekturen zu bekommen. Ein gutes Beispiel ist der DAX seit dem Jahr 2000:

DAX seit 2000, Quelle: Bloomberg
Auf einen Blick erkennt man einen stabilen langfristigen Aufwärtskanal, an dessen oberem Rand der DAX in den vergangenen Quartalen erneut angestoßen ist. Das Erreichen des oberen Kanalrandes dürfte ein wesentlicher Auslöser für die fast einjährige Seitwärtsbewegung gewesen sein – und nun auch für die laufende Korrektur. Hinzu kommt der aktuelle geopolitische Konflikt, der die Bewegung zusätzlich verstärkt.
Historisch zeigt sich ein klares Muster: Nach Erreichen oder Überschreiten des oberen Kanalbereichs kam es regelmäßig zu spürbaren Rücksetzern. Die prozentualen Rückgänge sind im Schaubild dargestellt.
Die aktuelle Korrektur von rund 13,7 % seit dem Hoch wirkt vor diesem Hintergrund noch nicht außergewöhnlich tief. Historisch wäre weiteres Abwärtspotenzial im Rahmen des Trendkanals durchaus möglich.
Wer eine „Buy-the-Dip“-Strategie verfolgt, sollte daher gut dosieren und sich auch bei tieferen Indexständen noch wohlfühlen.
Der Börsentag München war erneut sehr gut besucht. Ich hatte zahlreiche interessante Gespräche mit Investoren, von denen ich viele bereits seit Jahren regelmäßig dort treffe.
Im anschließenden Podcast mit Peter Heinrich haben wir die aktuelle Marktlage intensiv diskutiert – insbesondere die Frage, ob jetzt noch abgesichert werden sollte oder nicht.
Die wichtigsten Aussagen aus dem Gespräch hat Börsenradio Network AG wie folgt zusammengefasst:
Der Markt wirkt gerade wie ein Auto ohne Stoßdämpfer. Aktien runter, Anleihen helfen kaum, Öl drückt von oben. Auf dem Anlegertag München sieht und erwartet Thomas Timmermann von TimmInvest den Beginn eines Bärentrends, der auch den DAX tangiert. “Ich würde alle Anleger bitten, sich das Jahr 2022 anzugucken.” Die Absicherung des Depots ist noch immer Trumpf. Momentan aber sind die Preise zu teuer. “Bei TimmInvest versuchen wir jetzt, mit unseren Seitwärtsstrategien die Volatilität rauszusaugen.” Keine guten Aussichten für die Aktienmärkte, solange der Krieg im Nahen Osten andauert: “Je höher der Inflationsschuss, desto brutaler die Reaktion der Märkte und auch der Notenbanken.” Auch die OECD hat die Wachstumsraten nach unten revidiert.
Das Interview wurde am 28. März um 11:40 Uhr aufgezeichnet.
Im TimmInvest Europa Plus Fonds wurde die DAX-Position heute Morgen weiter auf einen möglichen Rebound ausgerichtet. Gleichzeitig konnte das aktuell hohe Volatilitätsniveau von über 30 % für eine weitere Woche gesichert werden.
Die kommenden Tage vor dem langen Osterwochenende dürften börsentechnisch alles andere als ruhig verlaufen.
Kommen Sie gut und erfolgreich durch die verkürzte Handelswoche.
Thomas Timmermann
TimmInvest Europa Plus Fonds (alle Anteilklassen)
30.03.2026 | 13:43 Uhr
Fondsvolumen: € 17.448.373 (27.03.2026)
Aktuelle Ausrichtung des Fonds: 100 % Absicherung ab Beginn der Absicherungszone bei 605 Indexpunkten (Durchschnitt aller Basispreise der über EUREX gekauften STOXX Europe 600-Absicherungsoptionen). Achtung: Durch die Absicherung entstehen Kosten. Der Abstand zum aktuellen Indexstand des STOXX Europe 600 bei 578,59 Indexpunkten beträgt derzeit ca. 4,56 %.
Aktuelle (geschätzte) Fondsparameter:
Aktienanteil im Fonds: ca. 90,35% (passive Abbildung des STOXX Europe 600 Index)
Mathematisch errechnet Aktienquote (Aktien plus Derivate Positionen): ca. 40,90%
VAR (Value at Risk) Auslastung: 24,19 per 27.03. (Vergleich: reiner Aktienfonds: 100%; Geldmarkt: 0%) (Quelle: Universal)
Volatilität (360 Tage) STOXX Europe 600 Index: 13,93 % (Quelle: Bloomberg)
Volatilität (360 Tage) TimmInvest Europa Plus Fonds AK I: 4,68 % (Quelle: Bloomberg)
Hinweis zur steuerlichen Behandlung
Der TimmInvest Europa Plus Fonds ist steuerlich als Aktienfonds klassifiziert und profitiert in Deutschland von der gesetzlichen 30-%-Teilfreistellung. Dadurch werden Erträge aus dem Fonds – im Gegensatz zu Einzelaktien, Festgeld oder Rentenfonds, bei denen Erträge grundsätzlich voll steuerpflichtig sind – nur zu 70 % der Abgeltungsteuer unterworfen. Die steuerliche Abwicklung erfolgt automatisch über die depotführende Stelle.
Produktpräsentation
Hier geht es zur aktuellen Präsentation der beiden Anteilklassen des TimmInvest Europa Plus Fonds:
Noch Fragen?
Werfen Sie gern einen Blick in unseren aktuellen Frage- und Antwort-Katalog (FAQ) — zum Beispiel:
“Wie hoch ist die jährliche Ausschüttung im TimmInvest Europa Plus Fonds – und wie werden Ausschüttungen (Anteilklass P) bzw. die Vorabpauschale (Anteilklasse I) steuerlich behandelt?“
Sie möchten persönlich zum TimmInvest Europa Plus Fonds beraten werden? Gerne! Melden Sie sich bitte am besten per E-Mail: thomas.timmermann@timminvest.com
TimmInvest Europa Plus Fonds AK P (Anteilklasse P)
WKN: A2QCXX ISIN:DE000A2QCXX0
Verwaltungsgebühr: 1,00 % p. a.
Ausgabeaufschlag: 0 %
Jährliche Ausschüttung vor Weihnachten: 5.12.2025: €4,50 – 16.12.2024: €3,50 – 15.12.2023: €3,50 – 15.12.2022: €3,00 – 15.12.2021: €4,00.
Anteilwert AK P
03.12.2025: €115,14
04.12.2025: €110,82 (nach Ausschüttung von €4,50)
30.12.2025: €111,52
Aktuell:
26.03.2026: €112,72
27.03.2026: €112,49
Quelle: Universal Investment
TimmInvest Europa Plus Fonds AK I (Anteilklasse I)
WKN: A3DQ2V ISIN:DE000A3DQ2V1
Strategie: Identisch mit der Anteilklasse P – gleiches Portfolio, gleiche Absicherungsstrategie.
Verwaltungsgebühr: 0,50 % p. a.
Ausgabeaufschlag: 0 %
Ausschüttung: Thesaurierend – keine Auszahlung.
Neue Mindestanlagesumme:
Die Einstiegsschwelle wurde auf Wunsch vieler Anleger deutlich gesenkt –
von bisher € 100.000 auf nur € 10.000.
Für spätere Zukäufe gilt keine Mindestgrenze.
Der Erwerb ist auch für Privatanleger möglich.
Mit dieser Anpassung möchten wir einem breiteren Anlegerkreis den Zugang zu unserer institutionellen Anteilklasse ermöglichen – bei weiterhin attraktiven Konditionen.
Anteilwert AK I
30.12.2025: €121,35
Zuletzt:
26.03.2026: €122,78
27.03.2026: €122,54
Quelle: Universal Investment


